• erzählen.net

    Das Programm 2019/20

    Rudi und Hermann - Migranten im 16. und 20. Jhdt.
    Um 1575 verlässt Rudi Spiess sein Dorf im Zürcher Unterland und kommt schliesslich im obersten Baselbiet an. Dort beginnt er ein neues Leben und findet seine neue Heimat. Elf Generationen und 400 Jahre später geht um 1960 mein Vater Hermann aus seinem Heimatstädtchen weg und beginnt in der Nähe von Zürich nochmals von vorne. •  Es ist eine Erzählung von Menschen, die ihre Heimat, das Vertraute und Sichere verlassen, sich auf den Weg in eine unbekannte Zukunft begeben und nach einem neuen Ort, nach Zugehörigkeit und Heimat suchen. •  Und in der Genderperspektive gefragt: Was trägt die beiden Männer durch ihre Lebenskrise, wenn der Boden der Existenz unter ihnen wegbricht?

     

    Geschichten und Sagen aus den Alpen ..
    ... erzähle ich auch. Etwa von den Zwergen, Kobolden und Geisterwesen, von denen mir damals mein Grossvater erzählt hat, oder die Geschichte von der Kirche im Gletscher oder vom Senn auf der Salischina.

     

    Die Göttin Inanna und Gilgamesch
    Ich erzähle aus den ältesten 4000 Jahre alten Mythen der Menschheit. •  INANNA ist die Göttin der Fruchtbarkeit und der Sexualität, die Göttin des Morgens und des Abends, die Göttin des Krieges und die Schutzgöttin der Stadt Uruk. Sie steigt in die Unterwelt und überlässt, um sich selber zu retten, den Dämonen ihren Mann, den Herrscher Dumuzi. •  GILGAMESCH, Herrscher und Held, verhöhnt in seiner Masslosigkeit die in ihn verliebte Göttin Inanna. Auf seiner vergeblichen Suche nach Unsterblichkeit kommt er in die Unterwelt, geht bis ans Ende der Welt und noch darüber hinaus, und kehrt geläutert zurück. •  Inanna und Gilgamesch sind archaische Urbilder von Weiblichkeit und Männlichkeit - stark, wild, gewaltig und berührend und packend. •  Premiere im Spätherbst 2019

    Ich erzähle weiterhin

    Geschichten aus dem Irak
    Während seine Kollegen auf Grosswildjagd gingen, hörte ein britischer Offizier, der im zweiten Weltkrieg im Irak stationiert war, den Erzählern auf dem Basar zu und schrieb ihre Geschichten auf. Und nach 70 Jahren erzähle ich nun diese Geschichten wieder! Etwa die Geschichte vom Mann, der die Kamele zählte oder vom Mantel, der Vater eines Kindes war oder ... oder ... Es sind Erzählungen mit feinsinnigem Witz und Humor.

     

    Ursula Tachsenhauserin – EIN HEXENPROZESS
    In der Schweiz fanden vom 15. bis ins 18. Jahrhundert etwa 10‘000 Hexenprozesse statt. Ich erzähle die Geschichte der Ursula Tachsenhauserin, Witwe des Hans Dünki selig, welche im Jahre 1574 in Zürich als Hexe verbrannt worden ist. Die Akten im Zürcher Staatsarchiv – Untersuchungsberichte, Verhörprotokolle, Gerichtsurteil – zeigen, was damals geschah. Und meine Erzählung macht die damaligen Ereignisse und das Schicksal der Ursula Tachsenhauserin wieder lebendig. 450 Jahre liegt das alles zurück –  aber dennoch berührt es uns heute und manches kommt uns auch eigenartig aktuell vor.

     

    Geistergeschichten aus dem alten China
    Ich erzähle etwa die Geschichte vom Wandbild. Im China des 17. Jahrhunderts waren sich die ‚reale‘ Welt und die Welt der Geister sehr nahe und die Grenzen zwischen den beiden Welten waren durchlässig. Pu Sung-Ling schrieb damals diese wunderlichen Erzählungen auf, wenn sich Menschen und Geistwesen begegnen. Es sind Geschichten, die uns heute noch erfreuen.

    Ich lese nicht vor und ich rezitiere nicht – ich erzähle frei. Gebannt hört das Publikum dem Erzählen zu und im Raum werden Bilder lebendig, welche das Publikum und mich gleichermassen berühren.

    Termine

    15
    Sep altes Schulhaus, 4469 Anwil, 14:00 Uhr
    23
    Okt Buch am Platz, 8400 Winterthur, 18:00 Uhr
    25
    Okt Herminenkeller, 8475 Ossingen, 19:00 Uhr
    03
    Nov Bremen, Gröpelingen, 14:00 Uhr
    08
    Nov Charlottchen, 10629 Berlin, 19:30 Uhr
    Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seiten erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Weiterlesen …